Programm Herbst 2018


Hier sehen Sie unser vollständiges Programm für den Herbst 2018. Sie können Plätze für die einzelnen Veranstaltungen reservieren. Damit Sie keine Veranstaltung verpassen können Sie sich per Mail über Veranstaltungen benachrichtigen lassen.


Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr

Kabarett

Die Kaktusblüte: Das waren Zeiten

 

Seit 30 Jahren ist das Dresdner Kabarett “Die Kaktusblüte” dort zu Hause, wo sich die große Politik und der alltägliche Schwachsinn treffen. Dabei kombinieren Friedemann Heinrich, Uwe Hänchen, Monika Breschke und Janka Scheudeck am Klavier ebenso lange politisch - satirisches Kabarett mit anspruchsvoller Unterhaltung.

Erleben Sie im neuesten Programm zum Jubiläum des Ensembles noch einmal die besten Szenen der letzten Jahre, die allesamt zu Erfolgsnummern wurden und in letzter Zeit eher an Aktualität und an Brisanz gewonnen haben.

So gehört zu den Highlights unsere Conférence zur Perspektive unserer Jugend - eine Szene, die es in sich hat, denn hier geht es um Fragen, die uns ganz gegenwärtig auf den Nägeln brennen.

Mit immer wieder überraschenden Pointen verläuft ein Verhör, dass auf subtile Art und Weise das deutsche Verhältnis zur Gewalt im Fernsehen auf die Bühne bringt. Lernen Sie außerdem zwei Bodyguards kennen, die sich nicht entscheiden können, ob sie die Politiker vor dem Volk oder das Volk vor den Politikern beschützen sollen.

Dieses Programm, wie immer stachlig und scharfzüngig, humorvoll und hintergründig, ist kein “best of”-Programm, sondern eine aktuelle Bestandsaufnahme.

Freuen Sie sich auf politisch-satirische Lichtblicke.

 

Pr. Oldendorf, Aula der Sekundarschule

Eintritt: 18 € / 16 € (ermäßigt für Mitglieder  

 


 

Lesung                leider ausgefallen

Christine Westermann: Manchmal ist es federleicht

 

In ihrem Buch erzählt sie von großen und kleinen Verlusten. Wie schwer wiegt der Abschied von einem Freund, von dem man sicher war, dass er einen überleben würde? Wie leicht kann es sein, eine Stadt, einen Wohnort hinter sich zu lassen, um neu zu beginnen? Wie schwer ist es, an sich selbst zu bemerken, dass Schönheit und Attraktivität verblassen?

 

Natürlich ist die Furcht vor Verlust noch immer dabei, sie wird jedoch gepaart mit neuem Mut, Veränderung anzunehmen. Anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich erzählt Christine Westermann von Erfahrungen und Situationen, die ihre Wahrnehmung geschult und sie auf einen neuen Weg gebracht haben.

 

Und der Titel ist Programm: Wenn sie von den kleinen und großen Abschieden erzählt, ist das keineswegs schwermütig oder tieftraurig. Manchmal ist es federleicht. Meistens sogar.

Das Thema Abschied begleitet uns ein Leben lang. Für Christine Westermann war es wie für viele Menschen von klein auf angstbesetzt. Erst jetzt, in einem Alter, in dem das Abschiednehmen zu einer häufig geübten Praxis wird, gelingt ihr ein offener, zugewandter Blick darauf. Mit unnachahmlichem Charme und Witz erzählt sie, wie es dazu gekommen ist.

 

„Zur letzten Sendung komme ich nicht“, sagte Christine Westermann scherzhaft schon Jahre, bevor an ein Ende der von ihr und Götz Alsmann moderierten und preisgekrönten Fernsehsendung „Zimmer frei“ auch nur zu denken war. So tief saß ihre Angst vor drohenden Abschieden, dass sie sich nur mit Humor oder totaler Verdrängung zu helfen wusste. Der Humor ist geblieben, aber Christine Westermanns Umgang mit dem Thema Abschied hat sich tiefgehend gewandelt.

 

 Christine Westermann, 1948 in Erfurt geboren, ist bekannt als Radio- und Fernsehjournalistin. Nach langjährigen Stationen bei der „Drehscheibe“ und der „Aktuellen Stunde“ moderierte sie 20 Jahre lang zusammen mit Götz Alsmann die Sendung „Zimmer frei“, die mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Comedy-Preis ausgezeichnet wurde. Seit 2015 ist Christine Westermann Mitglied der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“. Dort wie auch in anderen Radio- und Fernsehsendungen („Bücher“ WDR 5, „Frau TV“ WDR-Fernsehen, „Buchtipp“ WDR 2) stellt sie Neuerscheinungen vor. 2010 erhielt sie den Ersten Deutschen Radiopreis in der Kategorie „Bestes Interview“. Christine Westermann hat bislang vier Bücher veröffentlicht: die Bestseller „Baby, wann heiratest du mich?“ und „Ich glaube, er hat Schluss gemacht“ und, gemeinsam mit Jörg Thadeusz, „Aufforderung zum Tanz“. „»Da geht noch was“ stand monatelang an der Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste.

 

Pr. Oldendorf, Aula der Sekundarschule

Eintritt: 15 € / 13 € (ermäßigt für Mitglieder)


Freitag, 26. Oktober 2018, 20.00 Uhr

Figurentheater mit 2 Schauspielern

Theater Korona: Die Vermessung der Welt

 

Ein raffiniertes Spiel mit Fakten und Fiktionen, nach dem fantastischen Roman von Daniel Kehlmann.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt.

Der eine ist Alexander von Humboldt, der sich mit dem französischen Naturforscher Aimé Bonpland durch Urwald und Steppe kämpft, der den Orinoko befährt, Gifte im Selbstversuch erprobt , die Kopfläuse der Eingeborenen zählt, in Erdlöcher kriecht, bis dahin unbezwingbar scheinende Vulkane und Berge besteigt und Südamerika exakt kartographiert.

Der andere ist der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß. Er verlässt das heimische Göttingen so gut wie nie, beweist vom Schreibtisch aus, dass der Raum sich krümmt und ermöglichte durch seine Berechnungen die Wiederentdeckung des Asteroiden Ceres.

Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, begegnen sich diese beiden "größten Köpfe" der deutschen Wissenschaft 1828 in Berlin.

Die Besucher erleben einen zweistündigen beeindruckenden Bilderreigen, der mit viel hintersinnigem Humor und philosophischem Feinsinn dem Leben und Forschen von Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß mit den Mitteln des Objekt-, Figuren- und Schauspieltheaters nachspürt.

 

Pr. Oldendorf, Aula der Sekundarschule

Eintritt: 15 € / 13 € (ermäßigt für Mitglieder)

 



Sonntag, 4. November 2018. 15.00 Uhr

Kindertheater

Mathom Theater: Lieselotte lauert – sogar im Urlaub

 

Auf einem Bauernhof lebt die Kuh Lieselotte fröhlich zusammen mit ihren Freunden, dem Schweinchen Matze, den Hühnern und der Bäuerin. Ihr größtes Vergnügen besteht darin, jeden Morgen auf der Lauer zu liegen und den Postboten mit einem lauten “Muh” zu erschrecken. Der arme Postbote findet das gar nicht gut. Er hat schon Albträume wegen Lieselotte. So kann es nicht weitergehen.
Zum Glück hat er aber erstmal Urlaub. Da will Lieselotte auch Urlaub machen. Auf einer schönen Wiese genießt sie ihre Ferien. Ihre Freunde vom Bauernhof beobachten, welchen Spaß sie dort hat.

 

Lieselotte aber sieht von ihrer Wiese aus, wie ihre Freunde auf dem Bauernhof ein Sommerfest vorbereiten. “Die wollen ein Sommerfest ohne mich feiern?” Lieselotte ist beleidigt. Sie hat einen Racheplan und legt sich auf die Lauer, aber dann läuft alles ganz anders als erwartet! Wie gut ist es doch, dass Lieselotte Freunde hat - und wie schön, wenn alle zusammen ein Fest feiern!

 

Die Postkuh Lieselotte ist vielen Kindern aus den beliebten Bilderbüchern von Alexander Steffensmeier bekannt. Das Mathom Theater aus Melle hat nach den beiden Büchern “Lieselotte lauert” und „Lieselotte macht Urlaub” ein liebevolles Puppentheater inszeniert mit dem Titel „Lieselotte lauert – sogar im Urlaub”.

Das Stück ist witzig, anschaulich und aktionsreich und bezaubert kleine und große Zuschauer. Auch für Kinder, die nicht gut deutsch sprechen können, ist eine Aufführung ein freudiges Erlebnis.

 

Pr. Oldendorf, Aula der Sekundarschule

Eintritt: 3 € (Kinder) / 4 € (Erwachsene) 


Samstag, 17. November 2018, 20.00 Uhr

Urgestein des Scottish Folk

North Sea Gas

 

Was den Iren die „Dubliners“, das sind den Schotten „North Sea Gas“. Die Mannen um Dave Gilfillan sind ein Garant für besten schottischen "String and Whistle Folk". Wer puren, mitsingbaren Akustik-Folk sucht, ist bei „North Sea Gas“ goldrichtig - auf ihren Alben findet man fast das komplette schottische Liedgut.

 

Und das Folk-Feuer brennt bei „North Sea Gas“ lichterloh, wenn Dave Gilfillan (Gitarre, Banjo), Ronnie MacDonald (Gitarre, Bouzouki) und Grant Simpson (Fiddle) die Saiten gleichermaßen temperamentvoll wie virtuos zum Klingen bringen.

 

Das neue Programm ist ein Mix mit Songs des jüngsten Albums, traditionellen Titeln, zeitgenössischen Arrangements, Liebesliedern und Balladen. Eine Mischung aus extravaganten Zutaten für einen einzigartigen Abend, der - wie stets - die Fans aller Generationen begeistern wird.

Das Magazin „Rambles Review“ bezeichnet die Musik des Trios als „das einzig Wahre“. Außerdem heißt es, dass der Name „North Sea Gas“ die kostbarsten Schätze Schottlands würdigt: die der Natur und der Musik. Darüber hinaus führt die Band das Erbe der „Corries“ und der „McCalmans“ so genial fort, dass es ihr gelingt, mit einzigartigem Stil das traditionelle Liedgut in die Gegenwart und wohl auch darüber hinaus zu tragen.

 

Der Stil der Band ist geprägt von traditionellen, zeitgenössischen und selbst geschriebenen Stücken sowie jeder Menge Spaß, was Gas im übertragenen Wortsinn bedeutet. Die musikalische Bandbreite malt von lyrisch-leisen Tönen bis zu mitreißenden Klängen die Bilder einer faszinierenden Landschaft zwischen Nordsee und Atlantik.

 

Auf diese Weise ist das Ensemble seit 36 Jahren unter Bandchef Gilfillan erfolgreich und hat die musikalische Messlatte immer höher gelegt. So sind mehrere der Alben von der schottischen Musikindustrie mit goldenen und silbernen Preisen ausgezeichnet worden. Einige Titel wurden in die Folklore-Bibliothek der Universität Edinburgh aufgenommen.

 

Pr. Oldendorf, Aula der Sekundarschule

Eintritt: 10 € / 8 € (ermäßigt für Mitglieder)